dbwaves ist Dominik Blum's eigenes Label, das er zur Selbsthilfe gegründet hat. Ziel ist es, eigene Produktionen und solche befreundeter MusikerInnen auf Tonträger zu veröffentlichen, ohne einem kommerziellen Druck ausgesetzt zu sein.

 

Bisherige Veröffentlichungen:

 

 

Dominik Blum - Solo Piano Edition

dbwaves 004

double vinyl  (incl. download card)

Claude Debussy: Préludes 2ème livre

Olga Diener: Kin Spiel op.24/ Fantasie op. 22 (first release)

Lili Boulanger: trois morceaux

Wladimir Vogel: dai tempi più remoti

Josef Matthias Hauer: Atonale Klaviermusik 1922

Arnold Schönberg: Stücke op. 23 & op.19

now released

CHF 35.00

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Dominik Blum - Solo Piano Edition

dbwaves 004

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CHF 19.00

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Solo piano Edition feat. Lili Boulanger, Olga Diener, Debussy, Scrjabin, Hauer, Schönberg, Vogel

double vinyl or download on dbwaves 

Nebst "Klassikern" wie den Préludes 2ème Livre von Debussy und Schönbergs beiden Klavierzyklen op.23 und op.19 wartet diese Edition mit einer Ersteinspielung auf:  den beiden Stücken Kin Spiel op.24 und Fantasie op.22 der wunderbaren Olga Diener, die ich 2004 uraufgeführt habe. Die St.Galler Schriftstellerin und Komponistin hinterlässt 5 Lyrikbände , 11 Kompositionen für Solo Klavier sowie 39 Streichquartette, von denen nur zwei zu ihren Lebzeiten uraufgeführt wurden. Ihr Leben war eremitisch und den Künsten gewidmet, ihr Wirken fernab des etablierten Kulturbetriebs. Höchste Zeit, sie einem geneigten Publikum bekannt zu machen! 

Wenige Versionen gibt es bis jetzt von Josef Matthias Hauers epochaler atonaler Klaviermusik. Hauer wirkte in einem anthroposophischen Umfeld und hat gleichzeitig mit Schönberg die Erfindung der Zwölftontechnik proklamiert. Er komponierte mit 44 Tonreihen, sogenannter Tropen, welche zwischen der chromatischen Tonreihe und den beiden Ganztonskalen 42 Permutationen durchlaufen. Seine Partituren kennen lediglich Tonhöhen und Rhythmen, von einer weiteren Gestaltung wie Dynamik und Tempoangaben sieht er ab und überlässt die Erkundung des "Melos", wie er den Duktus seiner Musik nennt, seinen InterpretInnen, ein frühes Beispiel mobiler Musik. Vom Schönberg und seinem Schülerkreis desavouiert, gilt Hauers Sicht des zwölftönigen Komponierens heute als ebenbürtig evident. Und zum ersten Mal sind beide Komponisten vereint in der selben Edition zu hören.

Eine brodelnde Kraft entfalten die frühen Stücke Vladimir Vogels, russisch-schweizerischer Abstammung, Kompositionslehrer von Hermann Meier und Jacques Wildberger. Noch stark in der scrjabinschen Harmonik verwurzelt, sind diese kurzen und prägnanten drei Stücke ein erster Meilenstein im Schaffen Vogels. Ausdrucksstark, kontrast- und farbenreich, grosse expressionistische Musik!

Mit den Trios Morceaux schrieb Lili Boulanger, 1918 erst 25-jährig nach langer schwerer Krankheit verstorben, wohl eines ihrer heitersten Stücke. Die hochtalentierte junge Frau hat während ihrer kurzen Lebzeit eine immense Anzahl Werke geschrieben, die in den letzten Jahrzehnten zu Recht eine wachsende Rezeption erfahren haben.

Ebenfalls als heiter und fantastisch sind die beiden Klavierzyklen von Arnold Schönberg zu bezeichnen. Schönbergs Weise der "wuchernden" Polyphonie und sein Bestreben, die Stücke aus einem Kerngedanken zu formen, stehen in der damaligen Zeit in Sachen Komplexität und Dichte wohl alleine da. Bis heute bedürfen seine Stücke einer besonderen Annäherung und Hörerfahrung und haben Generationen von KomponistInnen inspiriert.

Und schliesslich Debussy, der zweite Band seiner Préludes, die er auf dem Zenit seines Schaffens, fast zeitgleich mit seinem wohl kühnsten Werk, "Jeux" für Orchester, schuf. Seine Technik der Klangschichten und der offenen Formen, das zeitweilige Verlassen jeglicher Melodik erreicht in diesem Zyklus einen Höhepunkt. Debussy bekennt sich hier zu seiner französischen Identität, indem er ganz am Schluss des Zyklus, nach Parodien und Anklängen aus Ländern wie Spanien, USA, Persien, Ägypten und England die Marseillaise ertönen lässt… In dieser Version soll , in Anlehnung an "Jeux", das Rhythmisch-Tänzerische eine interpretatorische Betonung erfahren.

Mein Dank gilt allen meinen KlavierlehrerInnen, Janine Kwintkiewicz, Pierre Schütz, Hans Rudolf Boller und Urs Peter Schneider, die mich seit meiner Kindheit geschult und gefördert haben, sowie meinen Nächsten und Freunden, die mich immer wieder zum Weitermachen und zur vorliegenden Edition ermuntert haben.

Dominik Blum, September 2020

 

Steamboat Switzerland Extended / Marc Kilchenmann: Sederunt Principes

dbwaves 001

Werke von Marc Kilchenmann, Hermann Meier, Perotin.    

 

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age

dbwaves 002

CHF 20.00

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Wandmusik

dbwaves 003

Werke von Hermann Meier , Herman van San, Marc Kirchenmann.

 

CHF 25.00

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